1.8.2026 readingfinnish Tag 2 Tampere

1.8.2026 readingfinnish Tag 2 Tampere

In der Nacht hängt der Fastvollmond zwischen den Hochäusern, die ich vom 4. Stock der Ferienwohnugn aus sehen kann, hier lilegen überall bunte Teppiche und ich hab es geschafft, das finnishce Kaffeemaschinenmodell zu bedienen, Es gibt 2 Anschaltknöpfe. Das scheint das Geheimnis zu sein, Ausgeschlafen bin ich als erste wach und mache was mit Postkarten, Reisenotizbuch schreiben und Tickets einkleben, Kaffee und Teetrinken, Marmeladecroissant verspeisen, Apfel, Tomaten und ein halbes Toastie mit Käse essen, geröstet ist es sehr hart, vermutlich doch nicht zum Toasten gedacht?

Nach dem Frühstück, Abwasch, Brotbüchsen füllen und die Rucksäcke packen. Der Bus fährt alle 20 Minuten, los gehts zum Ausflug. Ich habe eine kleine Wanderung zum Aussichtsturm im Wald am See herausgesucht: Pyynikin näkötorni. Fast zu Anfang finden wir Himbeeren im Wald, süß und lecker und sehen eine Frau, die sich eine Schüssel voll pflückt. Bergauf und bergab durch schönen Wald laufen wir zum Aussichtsturm, nur das letzte Stück ist steil, schaffen wir. Es ist ordentlich was los, sehr viele sind mit dem Auto gekommen. Wie ich am Eingang lese, ist das Aussichtsturmcafe berühmt für seine Donuts. Wir holen uns Tickets und sind schnell oben auf der Aussichtsplattform. So ein schöner Blick und so schöner Sonnenschein. Jetzt sehe ich, das Tampere von großen Seen geradezu umgeben ist, deren Horizont so fern scheint, dass es wie ein Meer wirkt. (Namens: Näsijärvi und Pyhäjärvi)
Die Seen haben einen Höhenunterschied von 18 Metern und werden durch die 945 Meter lange Tammerkoski-Stromschnelle verbunden, die das Wasserkraftwerk antreibt. (Quelle Wikipedia)
Ein Blick führt zum Vergnügungspark am Fernsehturm, in dem sich Menschen kreischend von verschiedensten Fahrgeräten herumrühren, fallen und durchschütteln lassen. Ansonsten Wälder und Wasser und die Stadt. Wolken ziehen lange Fäden am blauen Himmel. Wieder unten essen wir jeder ein Eis, meins ist angeblich laktosefrei, was mit cremiger Himbeere und fast so groß wie ein Kinderkopf.

Über einen teilweise sonnigen Waldweg wandern wir hoch über dem See am Ufer entlang. Es gibt viele Felsen, die noch aus der Eiszeit stammen. Aus einem tropft sogar Wasser. Alle paar Meter sind schöne Aussichtsstellen und es gibt immer wieder Bänke zum Ausruhen, was wir gerne für unsere Brotzeit nutzen. Wir finden einen Geocache an einer schönen Aussicht! Wir finden Blaubeeren. Na, wenn das nichts ist!
Unten angekommen laufen wir eine Weile durch Wohnviertel mit schmalen Bürgersteigen und sehen, wie die Finnen so wohnen, beispielsweise. Als uns zu warm und müde wird, steuern wir eine Bushaltestelle an und diskutieren bis der Bus kommt, ob der nun in die richtige Richtung fährt oder nicht, der finnische Fahrplan ist schwer mit dem finnischen Stadtplan und der Nysse Mobilli App in Einklang zu bringen. Als der Bus kommt, ermahnt uns eine Finnin auf Englisch einzusteigen, das wäre der einzige Bus. Leicht angegrummelt steigen wir ein und fahren ins Stadtzentrum. Dort finden wir einen Bus zur Ferienwohnung und machen Siesta. Alles gut gegangen und vertragen haben wir uns auch wieder. Nur die Eis hatte doch Laktose macht mir schlimmes Bauchzwicken.

Am ersten Tag auf dem Heimweg hatten wir eine interessante Ecke gesehen, die wir uns nachmittags noch mal anschauen wollen. Wir landen in einer grünen Ecke, die Museen der Stadt sind hier versammelt, viele Menschen sind hier unterwegs, ein Stück an der Stromschnelle entlang, dann sind wir am anderen See, schlagen am Wasser ein kleines Lager auf, entspannen bei Hörbuch und Rätseln. Ich finde 2 Geocaches!
Zurück geht es mit Umweg über den Lidl, dort gibt es Pizzateig füs Abendessen, viel später geht draußen die Sonne rosa farben unter.

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