5.8.2026 #WMDEDGT readingfinnish in Oulu
Herzlichen Dank an Frau Brüllen fürs Verlinken und die Möglichkeit an der Blogparade teilzunehmen.
Der 5. 8. startet mit Zusammenpacken und Weiterreise von Oulu zum nächsten Reiseziel. Ich sitze im Zug der VR und verblogge hier den gestrigen Tag.
Steife Brise ist wohl eine gelungene Zusammenfassung des Tagesgefühls. Weil es unser letzter Tag in Oulu ist, wollen wir auf jeden Fall noch einmal an die Ostsee und an den Strand. Es bläst ein starker, kalter Wind und die Sonne scheint. Morgens sonnencreme ich mir das Gesicht ein, packe des dicken Schal und das Sonnenkappi ein, ziehe die Jacke an. Wie immer fahren wir mit dem Bus um die Ecke los. Linie 18 fährt direkt zum Strand, Nallikari ist die Endhaltestelle. Dauer 25 Minuten.
Dort angekommen ziehe ich sofort die Kapuze hoch und wickel meinen Schal um Hals und kopf. So kann die Kapuze nicht wegfliegen. Mütze wäre noch besser gewesen. Der Strand ist leer, das Meer hat Schaumkronen, Wind uns Wasser brausen. Ich ziehe am Strand Schuhe und Socken aus und teste die Ostsee: eisig. Wir schlendern an der Wasserkante entlang, machen Fotos und Videos von den heranrollenden Wellen, die an gößereren Steinen hochspritzen, sammeln Steine. Ich finde ein paar kleine, glitzernde, die es in meine Andenkensammlung schaffen.
Als uns zu kalt zum Sammeln wird, ziehe ich mich wieder an, eiskalte Füße natürlich. Ich besuche ruz die öffentlichen Strandsanitäranlagen. Alles hat geöffnet, von der Eisdiele, bis zum Bootsverleih. Kaum Menschen. Wir gehen einen Wanderweg am Ufer entlang, der Sandstrand endet und eine sumpfige schilfbewachsene Uferzone beginnt. Teilweise im Wald. Die ersten Mücken gesellen sich zu uns. Am Waldrand wachsen Himbeeren, himmlisch. Ein Frau sammelt Beeren in eine Kanne, die schon fast voll ist. Immer wieder zweigen Holzstege oder Trampelpfade zur Ostsee ab und wir gehen gucken, Aussicht genießen und weiter. Es weht oohne Unterlass. Wir orientieren uns grob an Geocaches. Für die erste Dose wurde ein ehemailger Angelgriff (in dem die Schnur aufgewickelt wurde) umfunktioniert. Sehr schön. Die zweite Dose ist ein Labyrinth aus mehreren Dosen ineinander, alles muss in der richtigen Reihenfolge gegeneinander verschoben werden, damit wir ans Logbuch gelangen. Da ist sehr viel Geduld und Spaß bei uns dreien gefordert. Und danach alles wieder rückwärts. Die dritte Dose ist ein buntes Vogelhäuschen.
Zurück am Strand machen wir Mittagspause, Bänke und Tische auf der Promenade sind frei. Mir ist mittlerweile innendrin kalt und es fühlt sich an, als ob ich einen frostigen Kern hätte. Wir verzehren unsere kleinen Backwaren aus dem Supermarkt. Ich habe unter anderem eine Reispastete.
Zwei Möwen lassen sich vom Wind heranschweben und schweben über uns hin und her. Kurzerhand packen wir die Brotzeit weg, bis die beiden sich vom Acker gemacht haben.
Im nachmittäglichen Bus zurück bin ich schlagartig sehr k.o. In der Ferienwohnung gehe ich nur kurz isn Bad und lege mich dann ins Bett. Die kuschlelige Decke ziehe ich bis zu dne Ohren hoch und schlafe sofort ein. Ca eine Stunde später bin ich zwar einigermaßen ausgeschlafen, doch innerlich immernoch kalt. Ich koche eine Kanne Tee, das hilft. Dann schreibe ich Postkarten und in mein Reisenotizbuch.
Die Postkarten will ich am 5.8. in Rovaniemi im Postamt des Weihnachtsmanns einwerfen, dann bekommen sie einen Sonerstempel vom Polarkreis. Die kleinen Freuden des postcrossing. Eine Karte schreibe ich an unseren Azubi, welche gerade im Berufsschulinternat weilt. Einiger der seltenen Momente, an dem ich die Arbeit denke, ich kann auf dieser Reise supergut abschalten.
Die Kinder fangen an zu packen, ich koche aus dem restlichen Gemüse eine Tomatensoße, brate Würstchen und koche Nudeln fürs Abendessen. Nach dem Essen Spülmaschine anschalten, Pfannen abwaschen und Koffer packen, duschen. Ein bisschen füher ins Bett geht es heeute, da wir um 6 aufstehen müssen. Der Bus zum Bahnhof fährt morgen um 7.37 Uhr.
Abends finde ich den Blog von iberty wieder. Oje, ich hoffe, der Blog läuft bald wieder, viel Arbeit ist das.
https://www.vorspeisenplatte.de/speisen/ Kaltmamsell ist in Brighton und es ist heiß dort.
Heute im Zug erzählte mir mein Sitznachbarin, dass es in Finnland dieses Jahr gar keinen richtigen Sommer gegeben. Keine Temperaturen über 25 Grad, keine Hitze wie in anderen europäischen Ländern. Kann ich bestätigen. Ein Grund, weshalb ich hier Urlaub machen wollte. Weniger heiß als in Berlin und Finnland halt. :-))











